Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe aus Ökonomen, Historikern, Psychologen, Mathematikern, Soziologen, Politikern, Buchhaltern, Systemingenieuren, Philosophen, Künstlern, Musikern und Freidenkern, die der Überzeugung sind, dass das vorherrschende ökonomische Paradigma (Neoklassik) trotz seiner akademischen Dominanz effektiv nutzlos bezüglich seiner Aussagen über die historisch spezifische ökonomische Wirklichkeit Europas und der außereuropäischen Welt ist.

Hier vereinen wir unsere individuelle Neugier zu einer gemeinsamen um damit ein neues polit-ökonomisches Paradigma zu entwerfen, das in der Lage ist in seiner Konsistenz mit der neoklassischen Ökonomik mitzuhalten. Das Fundament dieses neuen Paradigmas soll allerdings nicht der angenommene Austausch von physischen Dingen sein (wie bei der Neoklassik), sondern orientiert sich unmittelbar an der empirischen juristischen, politischen und buchhalterischen Wirklichkeit:  das vom römischen Recht herstammende bürgerliche Recht (Zivilrecht), die ab dem 12. Jahrhundert von italienischen Renaissancekaufleuten entwickelte doppelte Buchhaltung und die nach dem 2. Weltkrieg im Rahmen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wesentlich ausgebaute und präzisierte gesamtwirtschaftliche Finanzierungs- und Vermögensrechnung bilden für uns die präzisen Fundamente für eine kritische Re-Interpretation postkeynesianischer monetärer Produktionstheorien.