{"id":439,"date":"2017-04-18T20:20:59","date_gmt":"2017-04-18T19:20:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.anep-economics.org\/?p=439"},"modified":"2017-04-18T20:23:18","modified_gmt":"2017-04-18T19:23:18","slug":"ist-tatsaechlich-neu-immer-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.anep-economics.org\/?p=439&lang=de","title":{"rendered":"Ist tats\u00e4chlich &#8222;neu immer besser\u201c?"},"content":{"rendered":"<p>K\u00fcrzlich bekam ich einige Fragen zu &#8222;unserem&#8220; Wirtschaftssystem und zu &#8222;unserer&#8220; Gesellschaft gestellt und da sich ein spannender Austausch auf Basis der Fragen ergab m\u00f6chte ich diesen hier inhaltlich f\u00fcr alle wieder geben, in der Hoffnung damit auch bei dem ein oder anderen offene Fragen zu adressieren.<\/p>\n<blockquote><p>Funktioniert unser Wirtschaftssystem nach dem Prinzip \u201eNeu ist immer besser\u201c?<\/p><\/blockquote>\n<p>Neu ist nicht notwendigerweise immer besser, aber profitabler ist immer besser als unprofitabler, wenn man den Ma\u00dfstab des &#8222;<strong>privatrechtlichen Verm\u00f6genskalk\u00fcls<\/strong>&#8220; anlegt.<br \/>\nDieser Ma\u00dfstab ist die Wahrnehmung eines einzigen Attributs: <em>die H\u00f6he der Bewertung der geldwerten Rechte im Verm\u00f6gen der so kalkulierenden Rechtsperson<\/em>.<\/p>\n<blockquote><p>Muss die &#8222;Industrie&#8220; st\u00e4ndig neue, innovative Produkte herausbringen oder sterben?<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eine nach dem <strong>privatrechtlichen Verm\u00f6genskalk\u00fcl<\/strong> funktionierende Organisation muss potenziell jederzeit damit rechnen, dass eine andere Organisation eine Erfindung machen k\u00f6nnte, die die eigenen Verm\u00f6gensrechte entwertet.<\/p>\n<p>Ein konkretes Beispiel:<br \/>\nDeutsche Automobilkonzerne wenden sich jetzt deshalb verst\u00e4rkt auch alternativen Antrieben zu, weil sie bef\u00fcrchten m\u00fcssen, dass Innovationen anderer Organisationen sich derart durchsetzen k\u00f6nnten, dass damit ihre Verm\u00f6gensrechte, die noch mit der &#8222;alten&#8220; Technologie in Verbindung stehen, signifikant entwertet werden. Wer braucht noch KnowHow und Maschinen rund um einen Verbrennungsmotor-Antriebsstrang, wenn sich zuk\u00fcnftig Elektromotoren durchsetzen?<\/p>\n<p>Ein anderes, in der Vergangenheit angesiedeltes, Beispiel:<br \/>\nSobald eine Rechtsperson oder Organisation den Schreibcomputer erfunden hat, kommen alle Schreibmaschinenproduzenten massiv unter Druck. Was diese Schreibmaschinenproduzenten nun machen k\u00f6nnen, ist &#8222;investieren&#8220;, d.h. ihre ihnen noch zur Verf\u00fcgung stehenden Verm\u00f6gensrechte &#8211; z.B. als Kreditsicherheiten &#8211; einzusetzen um sich zu verschulden und damit zu versuchen die neue Technologie ebenfalls produktiv und profitabel einzusetzen und gerade damit die Bewertung ihres Gesamtverm\u00f6gens zu steigern oder zumindest zu erhalten.<\/p>\n<p>Das hat oberfl\u00e4chlich betrachtet folgende Effekte:<br \/>\n&#8222;F\u00fcr uns&#8220; kommt dabei einerseits &#8222;bessere&#8220; Technologie heraus: Schreibcomputer statt Schreibmaschinen, L\u00f6schtaste statt Tipp-Ex. Fein.<br \/>\nAber nicht nur: durch <em>viele<\/em> Schreibcomputer-Hersteller, die alle versuchen ihre Schreibcomputer durch Kaufvertr\u00e4ge los zu werden entsteht zudem ein Preisdruck auf den Innovator, so dass &#8222;wir&#8220; (Konsumenten) Preise bezahlen, die m\u00f6glichst wenig oberhalb der Herstellungskosten liegen.<br \/>\nWas springt f\u00fcr die innovativen Organisationen heraus? Als privatrechtlich organisiertes Unternehmen &#8222;d\u00fcrfen&#8220; sie weiter bestehen. Versagt eine privatrechtliche Rechtsperson bzgl. des <strong>privatrechtlichen Verm\u00f6genskalk\u00fcls<\/strong>, d.h. die Bewertungen der eigenen Verm\u00f6gensrechte werden geringer als die nominal fixierten und zum Termin f\u00e4lligen Verbindlichkeiten, dann ist die Rechtsperson &#8222;\u00fcberschuldet&#8220; und muss einen Antrag auf Er\u00f6ffnung des Insolvenzverfahrens stellen.<br \/>\n(Anm. seit 2008 gilt in D: <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/inso\/__19.html\">&#8222;es sei denn, die Fortf\u00fchrung des Unternehmens ist nach den Umst\u00e4nden \u00fcberwiegend wahrscheinlich&#8220;, \u00a719 Abs. 2 InsO<\/a> &#8211; diese Aufweichung der zuvor strengeren Insolvenzordnung wurde n\u00f6tig, weil politisch ungewollt war, dass (zu) viele privatrechtlich organisierte Banken, die sich im Zuge der Finanzkrise 2007\/08 in der Situation einer \u00dcberschuldung befanden, einen Antrag auf Er\u00f6ffnung des Insolvenzverfahrens stellen mussten.)<\/p>\n<blockquote><p>Wie h\u00e4ngt diese Philosophie mit unserer Gesellschaft zusammen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Was ist denn diese &#8222;unsere&#8220; europ\u00e4isch-westliche Gesellschaft genau?<br \/>\nUnter anderem ist sie eine Gesellschaft, die seit etwa 200 Jahren, mit einigen R\u00fccksetzern, st\u00e4ndiges &#8222;Wirtschaftswachstum&#8220; hervorbringt w\u00e4hrend davor weitestgehend <em>totale Stagnation<\/em> herrschte.<\/p>\n<blockquote><p>Wirtschaftswachstum? Was w\u00e4chst da eigentlich genau?<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn mit &#8222;Wirtschaftswachstum&#8220; die Erh\u00f6hung des sog. Bruttoninlandsproduktes gg\u00fc. des Vorjahres gemeint ist, dann <strong>w\u00e4chst die <em>Bewertung<\/em> der innerhalb eines Jahres hergestellten Waren und verkauften Dienstleistungen<\/strong>, abz\u00fcglich der sog. <em>Vorleistungen<\/em> und <em>G\u00fctersubventionen<\/em> zzgl. <em>G\u00fctersteuern<\/em>. All diese Kategorien sind nicht stofflicher Natur, sondern <strong><em>Werte<\/em><\/strong>, die in einer Rechnungseinheit ausgedr\u00fcckt werden (z.B. \u20ac). Anders als oberfl\u00e4chlich anzunehmen, hei\u00dft also positives &#8222;Wirtschaftswachstum&#8220; \u00fcberhaupt nicht, dass notwendigerweise mehr Ressourcen zu M\u00fcll verwandelt werden m\u00fcssten.<br \/>\nEin <em>Wirtschaft<\/em>skreislauf ist nicht das selbe wie ein <em>Stoff<\/em>kreislauf. Wirtschaft dreht sich prim\u00e4r um in einer Rechnungseinheit bewertete Verm\u00f6gens<em>rechte<\/em>, die &#8211; wie grunds\u00e4tzlich alle Rechte &#8211; g\u00e4nzlich unstofflich sind.<\/p>\n<blockquote><p>Entspricht diese Philosophie, das Wachstum usw. dem menschlichen Wesen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Nein.<br \/>\nDie europ\u00e4isch-westliche Gesellschaft, d.h. &#8222;unsere&#8220; Gesellschaft, ist eine <em>historisch spezifische<\/em> Gesellschaft. Mit <em>universalen<\/em> menschlichen Eigenschaften eine <em>historisch spezifische<\/em> Gesellschaftsform erkl\u00e4ren zu wollen ist ambitioniert. Universalismen k\u00f6nnen unm\u00f6glich ausreichende Erkl\u00e4rungskraft f\u00fcr historische Spezifika entfalten, da sie universale G\u00fcltigkeit beanspruchen und somit nur f\u00fcr kontinuierliche &#8222;Entwicklungen&#8220; als Erkl\u00e4rungsmuster in Frage kommen k\u00f6nnten, nicht aber f\u00fcr einen Bruch, wie die Explosion des Wirtschaftswachstums in Westeuropa ab 1800.<br \/>\nWenn die &#8222;Erkl\u00e4rung&#8220; also etwa sein sollte, dass der Mensch &#8222;halt nun mal so&#8220; sei, warum hat dann die unfassbar schnelle Zunahme der Produktivit\u00e4t um etwa 1800 begonnen und nicht bereits 1300 oder 800? Warum begann das best\u00e4ndige Wirtschaftswachstum nicht bereits in der Antike, obwohl sich nicht nur Geld und Kredit, sondern auch <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/automaten-der-antike-wie-die-goetter-die-tempeltueren-oeffneten-a-618229.html\">technische Innovationen wie die Dampfmaschine<\/a> finden lassen?<\/p>\n<blockquote><p>Woher kommt der st\u00e4ndige Zwang \u201eh\u00f6her, weiter, gr\u00f6\u00dfer, besser,\u2026\u201c ?<\/p><\/blockquote>\n<p>Die juristischen Personen unserer Zeit (insbes. die Kapitalgesellschaften: also die AGs, GmbHs, Ltds., usw.) sind im 19 Jahrhundert einem ganz bestimmten &#8222;Menschenbild&#8220; nachempfunden worden: dem &#8222;homo oeconomicus&#8220;. Basierend auf dem reinen <strong>privatrechtlichen Verm\u00f6genskalk\u00fcl<\/strong>. Auf sonst nichts. Drei Dinge sind f\u00fcr Kapitalgesellschaften wichtig: Profit, Profit und Profit.<br \/>\nOder in unserer Terminologie: Reinverm\u00f6genszuw\u00e4chse, Reinverm\u00f6genszuw\u00e4chse und Reinverm\u00f6genszuw\u00e4chse.<br \/>\nKann die Kapitalgesellschaft nicht gen\u00fcgend Reinverm\u00f6genszuw\u00e4chse aufweisen setzt sie sich der Gefahr aus von einer anderen geschluckt zu werden, da diese einen Kauf der anderen durch ihre eigene h\u00f6here Rentabilit\u00e4t finanzieren k\u00f6nnte, wenn Zugang zu Kredit keinen Engpass darstellt. Wenn gar kein Reinverm\u00f6gen mehr da ist, dann kann die betroffene juristische Person &#8211; anders als eine nat\u00fcrliche Person &#8211; einfach &#8222;aufgel\u00f6st&#8220; werden. Sie h\u00f6rt auf zu existieren, hat ihre Existenzberechtigung verwirkt oder ihren Zweck erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>D.h. eine bestimmte Vorstellung wie der Mensch &#8222;halt nun mal&#8220; sei ist durch das spezifische Design der juristischen Personen im 19. Jhd. manifest geworden und wurde damit auf eine gewisse Weise &#8222;verewigt&#8220; und hat zugleich gerade in dieser Form erstaunliche Wirkung entfaltet.<br \/>\nDie juristischen Personen unserer Zeit haben freilich eine Vorgeschichte, die mindestens bis auf die ostindischen Handelskompanien Englands und Hollands zur\u00fcck geht, es gibt hier also auch geostrategische und milit\u00e4rische Komponenten, die zum spezifischen Design der Kapitalgesellschaften beigetragen haben d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Man muss aber auch die andere Seite dieser Entwicklung mit erz\u00e4hlen: das privatrechtliche Verm\u00f6genskalk\u00fcl basiert auf der &#8222;Privatautonomie&#8220; sich entscheiden zu d\u00fcrfen und entsteht als Prinzip im Denken und Handeln des &#8222;Bourgeois&#8220;, d.h. des B\u00fcrgers einer befestigten Stadt. Vor der Zeit der Territorialstaaten gibt es nur innerhalb der Stadt jene Bedingungen, die es Privaten erlaubt untereinander &#8211; als <a href=\"https:\/\/blog.anep-economics.org\/?p=262&amp;lang=de\">&#8222;Freie&#8220; und &#8222;Gleiche&#8220;<\/a> &#8211; Vertr\u00e4ge vereinbaren zu k\u00f6nnen. So waren etwa im K\u00f6ln des 13. Jahrhunderts zwei Drittel aller H\u00e4user vermietet, d.h. nicht nur der Vertrag war konzeptionell bekannt, sondern bereits ganz konkret der Mietvertrag (Uwe Wesel, <em>Juristische Weltkunde<\/em>, 2000 [1984], S. 63).<br \/>\nHier erhebt sich die &#8222;b\u00fcrgerliche&#8220; Gesellschaft, auf der Basis des privatrechtlichen Verm\u00f6genskalk\u00fcls, das als &#8222;T\u00fcchtigkeit&#8220; verbr\u00e4mt wird, gegen die feudale Ordnung, welche eine individuelle Privatautonomie gar nicht kennt.<\/p>\n<p>Ein schmutziges Geheimnis dabei ist: das privatrechtliche Verm\u00f6genskalk\u00fcl ist just gerade das: ein VERM\u00d6GENskalk\u00fcl. Es ist KEIN ARBEITskalk\u00fcl oder T\u00dcCHTIGKEITskalk\u00fcl oder \u00e4hnliches. Die b\u00fcrgerliche &#8222;<em>Leistungsgesellschaft<\/em>&#8220; ist also insofern ein Mythos als dass gerade nicht derjenige die h\u00f6chsten Einkommen erzielt, der am meisten arbeitet\/leistet oder am t\u00fcchtigsten ist, sondern derjenige, der die profitabelsten Verm\u00f6genspositionen aufweist. <em>Wie<\/em> der Verm\u00f6gende zu den Verm\u00f6gensrechten gekommen ist muss f\u00fcr das <em>Leistungsgesellschaft<\/em>snarrativ konsequent ausgeblendet werden, es wird also so getan als k\u00f6nnten Verm\u00f6gensrechte ausschlie\u00dflich durch Arbeit und\/oder Leistung entstehen. Das allerdings setzte voraus, dass es keine Einkommen <em>aus Verm\u00f6gen<\/em> g\u00e4be, was g\u00e4nzlich wirklichkeitsfremd ist, denn die Einkommen aus Verm\u00f6gen sind gerade die h\u00f6chsten Einkommen.<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr&#8217;s Lesen, Kommentieren und Teilen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcrzlich bekam ich einige Fragen zu &#8222;unserem&#8220; Wirtschaftssystem und zu &#8222;unserer&#8220; Gesellschaft gestellt und da sich ein spannender Austausch auf Basis der Fragen ergab m\u00f6chte ich diesen hier inhaltlich f\u00fcr alle wieder geben, in der Hoffnung damit auch bei dem ein oder anderen offene Fragen zu adressieren. 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